… von Siemens Mobility. Der Erfolg kann sich sehen lassen, und die Zeichen stehen günstig, dass er sich ebenso fulminant fortsetzt. Am 7. September 2022 nützten die beiden Geschäftspartner die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Donaurundfahrt, zu der Siemens Mobility geladen hatte, daran zu erinnern.

 

Um genau zu sein: Bald wird sich die ELL-Flotte auf mehr als 217 unterschiedliche Vectron Lokomotiven nach vollständiger Auslieferung der Bestellungen vergrößert haben. Schon heute segeln sozusagen 170 Vectrons unter der Flagge der ELL. Hatte man im März 2014 noch einen Lieferumfang von 30 – 50 Loks im Auge, darf man nicht einmal ein Jahrzehnt später auf ein Vielfaches und dementsprechend eine auf allen Ebenen erfolgreiche Zusammenarbeit zurückblicken – und optimistisch in die Zukunft.

Unser CEO Christoph Katzensteiner bestätigt: „Wir setzen intensiv auf die Vectron-Loks von Siemens Mobility, weil sie verlässlich, wirtschaftlich und bei unseren Kunden sehr beliebt sind. Diese Fahrzeugflotte ist eine tragende Säule unseres Geschäftsmodells, so können wir flexibel und erfolgreich am europäischen Markt auftreten.“

Das bestätigt demnach auch Arnulf Wolfram, CEO Siemens Mobility Austria: „Wir sind ein zuverlässiger, guter und vor allem langfristiger Partner für unsere Kunden. Gerade der Vectron macht aus einem Schienenfahrzeug ein langfristiges Asset. Indem wir die moderne Lok kontinuierlich weiterentwickeln und die Einsatzmöglichkeiten mit Updates bei Software, Hardware und gesteigerten Leistungsdaten weiter steigern, erhalten Fahrzeugbetreiber zusätzlich eine hohe Investitionssicherheit.“

Aber der Vectron gehört auch im europäischen Wettbewerb zu den Gewinnern. Siemens Mobility konnte bereits mehr als 1.500 davon in 16 Ländern zum Einsatz bringen, die mittlerweile bereits nicht weniger als 500 Mio. Kilometer zurückgelegt haben … und in Kürze sogar noch schneller, denn die Höchstgeschwindigkeit konnte von 200 auf 230 km/h gesteigert werden.

 

Ganz entspannt und mit viel weniger Höchstgeschwindigkeit durfte dann bei ziemlich cooler Musik, einem Glas hervorragendem Wein, angeregtem Informationsaustauch und einfach netten Gesprächen mit den Kolleg:innen von Siemens der späte Nachmittag an Bord am Oberdeck des Donau-Kreuzers, sozusagen „sundowning rooftop“,  ausklingen.

Am 18. und 19. Mai 2022 veranstaltete nach zwei langen Corona-Jahren die ELL in Wien ein längst fälliges Team Meeting gemeinsam mit der Eröffnung der Joint Venture Service Station LOCMASTA (ELL, LTE und ÖBB) in Gramatneusiedl.

 

„Es waren zwei sehr intensive Tage, in deren Mittelpunkt doch das Wohlfühlen stand,“ erinnert sich Christoph Katzensteiner. Nach langer Zeit trafen sich die Kolleg:innen, genossen es sichtlich, und in diesem Zeichen standen auch der erste Programmpunkt, das Team Meeting mit umfangreicher Agenda.

Aber am ersten Tag gab das GK Studio bereits Tipps für richtige Ernährung, körperliche Fitness am Arbeitsplatz und dem Appell, dass man nicht zuletzt den Sport auch nach dem Job nicht außer Acht lässt. Kurz: Eine ausgewogene Work-Life-Balance kann und soll bereits im Büro beginnen.

Nahe dem Headquarter der ELL zum Schloss Schönbrunn gelegen, bot es sich an, den Tag zwei der kaiserlichen Familie zu widmen: Vorerst eine Tabtour, eine Schnitzeljagd sowohl zum Vergnügen als auch zur gemeinschaftlichen Lösung vielfältiger Aufgabenstellungen, woran diese nach den Monaten des Home Office erinnern wollte. Sechs Teams lösten diese mit Bravour und schließlich stärkte man sich bei Kaffee und Apfelstrudel im Café Residenz.

Eine Schlossbesichtigung mit Ringstraßen-Stadtrundfahrt führte nicht nur zur Mittagspause ins Renaissance Hotel, sondern sollte noch einmal ein gesundheitsbewusstes neues Jahr einläuten.

 

Versorgt mit den entsprechenden Unterlagen für Zuhause durften sich die Kolleg:innen aus Österreich, Deutschland, Polen, Ungarn und der Slowakei in einer ersten Selbstüberprüfung

testen, wie sehr sie sich die zahlreichen Tipps zu Herzen genommen hatten, denn bei der rockigen Eröffnungsparty der LOCMASTA, der Locomotive Service Station, gab es einige kulinarische Sünden, die möglicherweise dezent im Widerspruch zu den jüngst gewonnenen Erkenntnissen standen …

Am 20. Mai 2022 wurde bei Kaiserwetter und im Beisein der heimischen Bahnprominenz die LOCMASTA in Gramatneusiedl, die Locomotive Maintenance Station, eröffnet.

 

Der Standort klingt nur auf dem ersten Blick, sagen wir, etwas exotisch, liegt Gramatneusiedl tatsächlich im Zentrum Europas, dort, wo die wichtigsten Korridore des Kontinents aus allen Himmelsrichtungen aufeinandertreffen. „Für die ELL und unsere Partner ÖBB Train Tech und LTE (Logistics & Transport Europe) ist das entscheidend,“ sagt Christoph Katzensteiner, „denn es minimiert die Stehzeiten der Lokomotiven und garantiert eine rasche Einsatzbereitschaft.“ Tatsächlich wurde die LOCMASTA von den Partnern für leichte Wartungs- und Servicearbeiten ins Leben gerufen. Die Werkstatt wird daher auf 1.200 m2 vorerst schwerpunktmäßig den ELL-Partnern und Lokomotiven des Typs Siemens Vectron zugutekommen. Allerdings dient der Standort auch dem Aufenthalt von Lokführerpersonal und ist Hotspot für Schulungen und Weiterbildungen, „denn die ELL-Academy etwa trägt den Bedürfnissen ihrer Partner nach punktgenauer Ausbildung Rechnung und will auf diese Weise einen weiteren Mosaikstein setzen, um der akuten Personalnot in der Branche effizient entgegenzutreten,“ resümiert Katzensteiner.

 

Am Eröffnungstag konnten sich daher Partner und Geschäftsfreunde im Rahmen einer gelungenen Präsentation bei entsprechender kulinarischer und musikalischer Unterstützung auf dem Gelände vom Perfektionsbedürfnis der Betreiber überzeugen.

Ganz Europa versucht, so gut es kann, zu helfen, um zu vermeiden, dass sich die Spirale der Schrecklichkeiten in diesen Tagen noch schneller dreht. Auch das ELL Team möchte einen Beitrag leisten: Gemeinsam mit dem langjährigen Partner RegioJet werden seit 31. März 2022, die Vertriebenen aus den Kriegsgebieten der Ukraine in Sicherheit gebracht.

So steuert der Zug von Przemysl jeden Tag die tschechische Hauptstadt Prag an. Somit ist unsere Lokomotive 193-226-8 bei den Kolleg:innen auf der Schiene mittlerweile zu so etwas wie einem Symbol für die Einsatzfreude aber auch Verschnaufpause für tausende Vertriebene geworden. Und möglicherweise auch ein Hoffnungsschimmer, nach dem wir uns alle sehnen.

Kein Geheimnis, man will seitens der Nederlandse Spoorwegen (NS) die Reisezeit von Amsterdam nach Berlin verkürzen. Gelungen ist das erstmals durch den Einsatz der zuverlässigen Multisystem ELL Lokomotive 193 263 am 15.02.2022, was in Bad Bentheim an der niederländisch-deutschen Grenze einen 20-minütigen Aufenthalt ersparte, denn somit durfte der Zug als normaler Intercity firmieren.

Bislang konnte die von NS angemietete ELL-Vectron als Nightjet nach Köln und Frankfurt durch den einmaligen Change den Fahrplan unter Einhaltung der unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten beiderseits der Grenze einhalten. Daher ist zu hoffen, dass dies kein einmaliges Experiment bleibt, sondern merkbare Vorteile für den Fahrgast bringt. Der ELL Vectron steht jedenfalls bereit.

Unsere an die holländische Staatsbahn (NS) vermieteten „Flying Dutchman“ erstrahlen seit kurzem in dem markanten gelb-blauen Design der NS.  Mit der Komplettfolierung der beiden Loks wurde ein weiterer Meilenstein in unserer Kooperation mit der NS erreicht und wir freuen uns auf einen glänzenden Start des NightJet von Amsterdam nach Wien.

ÖBB, LTE und ELL gründen Joint Venture für neues Servicezentrum im Großraum Wien

(Wien – 04.05.2020) – Die ÖBB-Technische Services GmbH (ÖBB TS), LTE Logistics & Transport Europe (LTE) und ELL European Locomotive Leasing (ELL) bilden mit der ETL Lokservice GmbH ein Joint Venture zu Errichtung und Betreiben eines Servicestützpunkts für Lokomotiven.

ETL Lokservice: Start für Herbst 2021 geplant
Der neue Stützpunkt liegt strategisch günstig am Schnittpunkt internationaler Schienengüterverkehrskorridore. Ab dem Herbst 2021 sollen dort moderne Lokomotiven instandgehalten werden. Die drei Partner bringen unterschiedliche Kompetenzen ein: LTE und ELL ihre modernen Lokflotten, ÖBB TS ihr langjähriges Knowhow als etablierter und professioneller Instandhalter von Schienenfahrzeugen.

„Nach langen Jahren der Planung und einem weiteren Jahr Verhandlungen mit der Wettbewerbsbehörde in Brüssel geht das Projekt nun in die nächste Phase“, freuen sich Michael Benda und Andreas Mandl, CFO und CEO von LTE, dass nun die nächste Etappe in Angriff genommen werden kann. „Mit der Errichtung der Werkstätte am Standort Gramatneusiedl, sichern wir uns einen strategisch günstig gelegenen Standort im Großraum Wien und schaffen zudem neue Arbeitsplätze in der Region“, sagt Sandra Gott-Karlbauer, Geschäftsführerin ÖBB TS. „In einer Halle mit einer Fläche von ca. 1.000 m² und mit vier Arbeitsständen werden wir voraussichtlich ab Herbst 2021 mit State-of-the-art-Equipment alle interessierten Unternehmen betreuen können“, so Christoph Katzensteiner, CEO ELL.

ÖBB: Heute. Für morgen. Für uns.
Schon heute bringen die ÖBB als umfassender Mobilitätsdienstleister jährlich 474 Millionen Fahrgäste und 113 Millionen Tonnen Güter umweltfreundlich ans Ziel. Besonders klimaschonend sind die Bahnreisenden unterwegs. Denn 100 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern. Die ÖBB gehörten 2018 mit rund 96 Prozent Pünktlichkeit zu den pünktlichsten Bahnen Europas. Mit Investitionen in die Bahninfrastruktur von rund zwei Milliarden Euro jährlich bauen die ÖBB am Bahnsystem der Zukunft. Konzernweit 41.641 MitarbeiterInnen bei Bus und Bahn sowie zusätzlich rund 2.000 Lehrlingen sorgen dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen. Die ÖBB sind das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft und sind Österreichs größtes Klimaschutzunternehmen. Strategische Leitgesellschaft des Konzerns ist die ÖBB-Holding AG. Die ÖBB-Technische Services GmbH ist mit 3.600 Mitarbeitern an 22 Standorten der größte Instandhalter für Schienenfahrzeuge und den dazugehörigen Komponenten in Österreich.

LTE Logistics & Transport Europe
Die LTE-Group zählt im 20. Jahr ihres Bestehens zu den großen privaten Schienenverkehrsunternehmen Europas und betreut das Netz mit neun Tochterunternehmen und zwei Schwesterfirmen in Zentral- und Osteuropa. Der Umsatz betrug 2019 rund 150 Mio. Euro, knapp 500 MitarbeiterInnen bewirtschaften 80 Triebfahrzeuge.

ELL European Locomotive Leasing
ELL ist ein junges, internationales Vermietungsunternehmen für Lokomotiven mit Headquarter in Wien und Büros in Deutschland. Der aktuelle Lokomotivenbestand umfasst 152 hochmoderne Siemens Vectron Lokomotiven für Güter- und Personenverkehre in Europa.

Rückfragehinweis:

ÖBB
Mag. Bernhard Rieder
ÖBB-Holding AG, Konzernkommunikation
Pressesprecher
Telefon: +43 1 93000 44277
bernhard.rieder@oebb.at
www.oebb.at

LTE Logistics & Transport Europe
Karin Juchem
Marketing & Public Relations
Telefon: +43 316 572020 246
karin.juchem@LTE-group.eu
www.LTE-group.eu

ELL European Locomotive Leasing
Katherine Rivera Flores

Assistenz der Geschäftsführung und Marketing
Telefon: + 43 1 810 5429
k.flores@ell.co.at
www.ell.co.at

Nachteulen aufgepasst! Ab Ende 2020 kann man mit dem NightJet von Amsterdam nach Wien (und retour) reisen. Damit werden die Niederlande erstmals seit 2016 wieder an das europäische Netz der „Über-Nacht Züge“ angeschlossen. Und zwei Lokomotiven aus der Flotte von ELL werden diese Züge anführen und Passagiere damit schnell und sicher an ihr Ziel bringen. Um die Strecke Amsterdam – Wien über Nacht zurücklegen zu können, benötigt es modernste, leistungsstarke und zuverlässige Lokomotiven, die bis zu 200 km/h im internationalen Personenverkehr fahren können. Die Vectron A10 „Flying Dutchman“ (dieser Korridor verbindet die Nordsee mit dem Schwarzen Meer) aus unserer Flotte erfüllt diese Anforderungen perfekt. Die ersten Testfahrten für den NightJet wurden bereits erfolgreich absolviert. Damit steht Reisenden zukünftig eine komfortable und kostengünstige Alternative zum Flugverkehr auf diesen Strecken zur Verfügung.

Betreiber der Züge ist NS, die niederländische Staatsbahn. ELL konnte bei der Ausschreibung durch  jahrelange Erfahrung im 200 km/h Personenverkehr sowie höchste  Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit der Flotte überzeugen. Wir freuen uns über die Kooperation in diesem spannenden Projekt mit NS, DB und ÖBB und sind stolz darauf, unseren Beitrag zur Erreichung der CO2 Ziel in Europa zu leisten. Den beiden ersten Lokomotiven wünschen wir einen erfolgreichen Start!